1. Experiment: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Das erste Experiment untersucht die Frage, ob Bewusstsein möglicherweise über den biologischen Tod hinaus bestehen kann.

Ausgangspunkt ist eine ungewöhnliche Betrachtung des Sterbevorgangs: Wie müsste das Erlöschen des Bewusstseins eigentlich ablaufen, wenn Bewusstsein ausschließlich an die Funktionsfähigkeit des Gehirns gebunden wäre?

Dabei spielen insbesondere die Sauerstoffversorgung des Gehirns und die unterschiedlichen physiologischen Zustände während des Sterbens eine Rolle.

Aus diesen Voraussetzungen lässt sich ein theoretisches Szenario dafür entwickeln, wie ein allmähliches „Verlöschen“ des Bewusstseins zu erwarten wäre. Diesem Modell wird der tatsächliche Sterbevorgang gegenübergestellt.

Die daraus entwickelte Interpretation führt zu der Frage, ob der Tod tatsächlich als bloßes Erlöschen des Bewusstseins verstanden werden kann – oder ob eine andere Erklärung in Betracht gezogen werden muss.

Der Gedanke in Kurzform:
Nicht der Sauerstoffgehalt allein bildet das Argument. Entscheidend ist der Vergleich zwischen einem theoretisch zu erwartenden Erlöschen des Bewusstseins unter unterschiedlichen physiologischen Bedingungen und dem beobachtbaren Übergang beim Tod.

Die vollständige Herleitung und die daraus entwickelte These einer möglichen Fortdauer des Bewusstseins werden im Buch dargestellt.