DER GOTTESBEWEIS – ein Entwurf

Ein philosophischer Ansatz

Die folgende Überlegung versteht sich nicht als Gottesbeweis im klassischen mathematischen Sinn.

Vielmehr handelt es sich um den Versuch, über Logik, Struktur und die Betrachtung von Ursachen und Wirkungen Hinweise auf eine mögliche zielgerichtete Ordnung der Wirklichkeit zu erkennen.


Der Ausgangspunkt

Eine materialistisch-atheistische Perspektive geht davon aus, dass die Entstehung des Universums, des Lebens und des Bewusstseins letztlich auf Zufall beruht.

Raum, Zeit, Dimensionen, Naturgesetze und Leben wären demnach Ergebnis ungesteuerter Prozesse ohne übergeordnetes Ziel oder innere Richtung.

Die hier entwickelte Theorie stellt dieser Sichtweise eine andere Frage entgegen:

Was, wenn die Entwicklung der Wirklichkeit nicht nur zufällig erscheint, sondern eine innere Struktur oder Zielgerichtetheit besitzt?


Die Beschreibung der Zusammenhänge

Die Argumentation dieser Neuen Theologie beruht auf der Beobachtung, dass sich die verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit wie eine aufeinander aufbauende Folge von Bedingungen darstellen lassen.

Innerhalb dieses Denkmodells ergeben sich nacheinander:

  • die Entstehung eines ursprünglichen Bewusstseins,
  • die Erkenntnis seiner eigenen Virtualität,
  • die Entwicklung von Dimensionen und Wirklichkeitsebenen,
  • die Erschaffung von Leben und Bewusstsein,
  • die Suche nach einer dauerhaften Realität.

Jeder dieser Schritte erscheint dabei nicht isoliert, sondern als Voraussetzung für den jeweils folgenden Schritt.

Die Wirklichkeit zeigt sich damit nicht als ungeordnete Ansammlung zufälliger Ereignisse, sondern als Kette miteinander verbundener Entwicklungen.

Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur wie etwas entstand, sondern vor allem:

Warum musste der nächste Schritt erfolgen?

Gerade in dieser Folge von Ursachen und Wirkungen entsteht die Eerkenntnis einer inneren Richtung oder Zielstruktur.


Der eigentliche Ansatz des Gottesbeweises

Der entscheidende Gedanke dieses Entwurfs liegt in einer besonderen Erkenntnis:

Der Ursprung und das Ziel der gesamten Entwicklung beginnen und enden in einem Punkt: Aus der Erkenntnis der eigenen Virtualität ergibt sich das Ziel: Die Erschaffung einer Realität.

Am Anfang steht ein Zustand virtueller Existenz — ein Bewusstsein ohne vollständige Realität.

Am Ende des Entwicklungsprozesses steht die Suche nach einer stabilen Wirklichkeit oder Ewigkeit.

Damit verbindet sich Anfang und Ziel der gesamten Kette:

Unser gesamtes Sein scheint auf die Überwindung der eigenen Virtualität und die Erschaffung einer Realität = Ewigkeit ausgerichtet zu sein.

Genau hierin finden wir das eigentliche Indiz für eine höhere Ordnung.

Denn wenn sich über alle Ebenen hinweg eine zusammenhängende Zielrichtung erkennen lässt, erscheint die Wirklichkeit nicht mehr ausschließlich als Folge isolierter Zufälle.

Vielmehr wird damit ein schöpferischer Prozess erkennbar – und damit zeigt sich die Existenz eines Schöpfers.

Mehr dazu in der Veröffentlichung: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“

Zusammenfassung