Wie könnte die Ewigkeit entstehen?

(Beachte bitte, der folgende Text ist nur ein skizzierter Auszug der eigentlichen Forschungsarbeit und Beweisführungen zum diesem Thema. Vollständig zu lesen ist dies im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“).

Die These:

Unser virtuelles Sein besteht aus virtuellen Elementen, den beiden Grundelementen Gut und Böse und weiteren Elementen (im Buch detailliert beschrieben).

Damit eine Realität aus unserem virtuellen Sein entstehen kann, muss das virtuell Gute das virtuell Böse überwiegen.

Indizielle Beweisführung:

Eigentlich wäre eine Beweisführung dieser These nicht möglich, da es sich dabei um ein Ereignis handelt, welches erst in der Zukunft möglich werden könnte. Etwas, was in der Zukunft geschehen wird, kann mit unserem Wissensstand in der Jetztzeit nicht bewiesen, aber vielleicht gefolgert werden.

Es gibt drei Ansätze, welche die These, dass das Gute das Böse überwiegen muss, um eine Realität zu erschaffen, wahrscheinlich werden lassen.

Indiz 1: Substanz aller Religionen

In Vorlesung 7 erörtern wir zwei Fragen.

Es ist bemerkenswert, dass zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Religionen entstanden sind. Und warum diese Religionen so unterschiedliche Grundlagen haben, obwohl diese Religionen doch, was sehr wahrscheinlich ist, in irgendeiner Weise von Gott als „beseelt“ oder inspiriert angenommen werden kann. (Warum dies so ist, wird in [1] erörtert und verständlich).

Wir können davon ausgehen, dass eine solche göttliche Inspiration durchaus wahr ist (wie wir an dem zielgerichteten Handeln bei der Erschaffung eines Regelwerkes später noch sehen werden).

Betrachten wir die wahrscheinlich einzige Komponente, welche bei allen großen und daher sehr wahrscheinlich göttlich inspirierten Religionen zu finden ist: Das ist das gleichsam universelle Gebot, Gutes zu tun.

Doch ohne nun in die Details der Religionen zu gehen, es ist unbestritten, dass die göttlich inspirierten Religionen eine besondere Form der Nächstenliebe als Grundlage besitzen.

Diese innere „Grundpflicht“ weist darauf hin, dass das göttliche Wirken ein Hauptziel hat, nämlich Gutes zu erschaffen.

Indiz 2.: Die Erschaffung des Guten als Grundlage unseres Lebens

Auch in uns Menschen ist dieser „Urinstinkt“, Gutes zu erschaffen, verwurzelt.

In uns Menschen ist dieser „Auftrag“, Gutes zu tun, Grundlage in allen unseren Lebensbereichen.

Ob wir uns selbst Gutes tun, ob wir unserer Familien Gutes tun, ob wir unseren Nachkommen Gutes tun, all dies bestimmt unsere Handlungen.

Diese Grundlage unseres Lebens, Gutes zu tun, erstreckt sich (in Abstufungen, was aber natürlich ist) auch auf die Empathie für andere Menschen. Besonders dann spüren wir den inneren „Drang“, Gutes an Fremden zu tun, wenn der Andere (oder auch bei Tieren) verletzt ist, in Not ist oder sonst Hilfe bedarf.

Wir müssen uns daher fragen, warum diese Empathie so tief in uns verwurzelt ist. Die Antwort finden wir in der Annahme, dass dieser Drang, das Gute zu tun, die Grundlage unserer Erschaffung und unseres Seins ist.

Etwas in uns drängt uns dazu, Gutes zu erschaffen.

Da dies ein Teil unserer Existenz und damit Grundlage des Regelwerkes Gottes sein muss, können wir folgern, dass wir dazu erschaffen wurden, Gutes zu tun. Genauer gesagt, da ja Gut und Böse das Selbe sind, MEHR Gutes als Böses mit unserem Tun zu erschaffen.

Indiz 3: Chemie

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Regelwerk unserer virtuellen Existenz Regeln und Variablen enthält, welche nicht nur auf einen bestimmten Zweck zielen, sondern dass wir solche Regeln auch in anderen Bereichen unseres virtuellen Seins entdecken können.

Eine mögliche Regel könnten wir vielleicht in dem folgenden chemischen Prozess als Indiz ansehen.

Unsere obige These ist, dass eine Realität dann entstehen könnte, wenn wir durch unsere Handlungen mehr Gutes als Böses erzeugen.

Den selben Mechanismus finden wir in der Chemie.

Eine nach außen neutrale Flüssigkeit kann aus einer Säure und Base bestehen. Der ph-Wert liegt dabei etwa in der Mitte zwischen sauer und basisch.

Wenn wir nun tropfenweise einen der beiden Stoffe zugeben, so verändert sich der ph-Wert der Gesamtlösung nur minimal, er bleibt immer etwa im Mittelbereich. Doch mit der Zunahme des einen Stoffes erreicht die Flüssigkeit einen Punkt, an welchem die gesamte Flüssigkeit nahezu „schlagartig“ basisch oder sauer wird.

Diesen Vorgang könnten wir als Metapher für das Entstehen der Realität sehen. Wenn in unserem Universum immer mehr Gutes als Böses entsteht, so könnte dann ab einer bestimmten Masse das gesamte Sein in eine vollständige Realität „kippen“.

Wir können es durchaus als möglich annehmen, dass dieser chemische Vorgang ein Äquivalent zu der großen These, der Entstehung einer Realität aus der Zunahme des Guten, sein könnte.

[1] „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“ Albert Déran