Übersicht
Die vollständigen Ausarbeitungen und Herleitungen finden sich im Buch.
An dieser Stelle werden die Grundgedanken nur in verkürzter Form vorgestellt.
Die drei Experimente führen zu Überlegungen, die auf mögliche Zusammenhänge hinweisen:
- dass Bewusstsein möglicherweise nicht mit dem physischen Tod endet,
- dass individuelles Leben Teil eines umfassenderen Bewusstseins sein könnte,
- und dass unsere Wirklichkeit vielleicht nicht so materiell und endgültig ist, wie sie erscheint.
Die Experimente werden im Buch ausführlich dargestellt und philosophisch wie wissenschaftlich eingeordnet.
Im Folgenden wird der Text des zweiten Experimentes veröffentlicht.
Er untersucht die Frage, ob unsere Realität möglicherweise nicht ausschließlich materieller Natur ist, sondern eher den Charakter einer virtuellen oder bewusstseinsgetragenen Wirklichkeit besitzt.
Innerhalb der Gesamtkonzeption der Neuen Theologie verbindet sich dieser Gedanke mit weiteren Überlegungen und Indizien — etwa mit der Frage nach der Entstehung des Seins aus dem Absoluten Nichts.
Daraus entsteht die Hypothese, dass auch jenes Bewusstsein, das Menschen seit Jahrtausenden als „Gott“ bezeichnen, nicht als statische absolute Realität verstanden werden muss, sondern möglicherweise selbst Teil eines umfassenderen Werdens ist.
Aus dieser Perspektive könnten Raum, Leben und Bewusstsein nicht zufällige Erscheinungen sein, sondern Ausdruck eines schöpferischen Prozesses — eines Weges vom virtuellen oder potenziellen Sein hin zu einer tieferen Form von Wirklichkeit und Dauer.
Diese Gedanken mögen zunächst ungewohnt erscheinen.
Doch vielleicht beginnt jede grundlegende Erweiterung unseres Weltbildes genau an jenem Punkt, an dem das bisher Selbstverständliche infrage gestellt wird.